Kategorien Archiv: Forschung

Wachter, Steffen: Malerei zu Beginn des Jugendalters. Kreative Aspekte des Problemlöseverhaltens beim bildnerischen Gestalten im Kunstunterricht.

Die umfangreiche Dissertation, deren gesichertes theoretisches Fundament in verschiedene Richtungen ausgebreitet wird, ohne jemals den Fokus auf die Forschungsfrage zu verlieren, widmet sich folgender Fragestellung: Wie, unter welchen unterrichtspraktischen Voraussetzungen und in welchen individuell-variablen Modi entwickeln Jugendliche bei der Lösung einer gestalterischen Aufgabe kreative Wege? Und: Wie sind diese subjektiven Lösungsstrategien zu systematisieren, zu veranschaulichen, zu beurteilen und wiederum fachdidaktisch sensibel fördernd zu beeinflussen? »Mit dem Nachlassen der kindlichen Expressivität und der wachsenden Orientierung der Schüler*innen an realistischen Bildwelten nehmen

Wendt, Andreas: Sehen, Zeigen, Verstehen – Informieren und Präsentieren im digitalen Zeitalter aus der Sicht von Kunstpädagogik.

Kunstpädagogen haben die Möglichkeit zu vermitteln, wie man das Dringliche und das Wichtige mit visuellen Mitteln darstellt. Um wahrgenommen zu werden, muss klar und deutlich visuell gesprochen und am Ausdruck gearbeitet werden. Dafür muss das Bedürfnis nach visueller Qualität geweckt und entwickelt werden. Die visuellen Vorbilder unserer Kultur bedürfen der Erinnerung und Pflege. Das Aufzeigen und Vermitteln von Wegen, Werkzeugen und Abläufen für exzellente Gestaltung und Medienproduktion obliegt dabei den Lehrpersonen. Die heutigen Lernsituationen der Kinder und Jugendlichen sind durch

Kleines Symposium des Masterstudiengangs – 13./14.04.2018

Exemplarische Begegnungen mit neuer Kunst – documenta Kassel & La Biennale die Venezia Wie in jedem Studienjahr veranstalten Studierende des Masterstudienganges Außerschulische Kunstpädagogik im Rahmen des Moduls »Zugänge zur modernen Kunst« unter Leitung von Prof. Dr. Frank Schulz und Prof. Dr. Ines Seumel ein Kleines Symposium, dass sich über das Institut hinaus an die interessierte Öffentlichkeit richtet. Es handelt sich um ein aufwändig umgesetztes Veranstaltungsformat, das konkret-anschauliche Informationen zu neuesten Tendenzen in der Kunst der Gegenwart (Vorträge im Plenum) mit Vermittlungsimpulsen

Roland Meinel (Hrsg.): Papier Konstruktiv. Kunst+Unterricht, Heft 419/420, 2018

In diesem Heft wird Papier als autonomes Gestaltungsmittel behandelt, das sich von der zweidimensionalen Fläche (dem Blatt) durch Schneiden, Falten und Konstruieren in die dritte Dimension wandelt. Paper Design, Paper Craft, Paper Engineering und Paper Art sind Schlüsselbegriffe dieser Gestaltung. Das Heft arbeitet die didaktischen Potenziale von Papier heraus – mit Beispielen aus allen Schulstufen. Zwei Material-Teile mit Arbeitsblättern vermitteln Wissen und Fertigkeiten im Hinblick auf grundlegende Falt- und Pop-up-Techniken bzw. stellen ausgewählte Werke von zeitgenössischem Paperdesign und Paperart vor. Das Massenprodukt

Johannes Kirschenmann, Frank Schulz, Lars Zumbansen (Hrsg.): Kunst. Geschichte begegnen. Kunst+Unterricht, Heft 417/418 2017

In diesem Heft – erstmals auch in einer digitalen Fassung! – wird gezeigt, wie die Auseinandersetzung mit historischen Kunstwerken im Kunstunterricht lebendig und sinnhaft vermittelt werden kann. Die Werke werden als kulturelle Ausdrucksträger erschließbar und eröffnen plausible Bezüge zu den Bildwelten der Gegenwart. Anhand umfassend dokumentierter Unterrichtsbeispiele werden didaktisch reflektierte Begegnungsmomente und kulturelle Bezugsdimensionen zwischen Bildern entfaltet. Auf diese Weise kann man Kinder und Jugendlichen befähigen, sich in ein produktives Verhältnis zur Geschichte der Bilder zu setzen. Zwei bilderreiche MATERIAL-Teile

Kleines Symposium des Masterstudiengangs außerschulische Kunstpädagogik 07.-08.04.2017

RE: work – Zeitgenössische Kunst und Zitat Der französische Schriftsteller, Kunstphilosoph und Politiker André Malraux hat darauf hingewiesen, dass Kunst immer auch aus der Begegnung mit Kunst entstehe: „Wie ein großer Künstler beschaffen sein müsste, der sich niemals einem Werk der Kunst, sondern nur lebenden Formen gegenüber gesehen hätte, bleibt uns völlig unvorstellbar“. Dies gilt in jedem Fall, denn alle Künstler knüpfen an inhaltliche und formale Entscheidungen, an Ausdrucks- und Gestaltungsweisen ihrer Vorgänger an, stehen in ihrer Tradition oder heben

ABC DDR PRL – Übungsbuch

In der zweiwöchigen Projektwerkstatt »ABC DDR PRL« entwickelten dreiundzwanzig Studierenden der kunstpädagogischen Institute aus Warschau und Leipzig gemeinsam in ihren Studienorten ein Buch mit elementaren Gestaltungsübungen für Grundschulkinder. Das Projekt ist ausführlich auf der Webseite dokumentiert. Das Buch erscheint im Verlag IEA, Warszawa Sprachen: Deutsch und Polnisch ISBN: 978-83-935075-1-1 Format: geschlossen A3 Einband: farbiger, Inhalt: einfarbig, schwarz Schrift: Maxima von Gerd Wunderlich Gedruckt auf Amber Graphik Papier, von Arctic Paper Druckerei Argraf, Warszawa Das Buch lässt sich optimiert für den Ausdruck herunterladen. Dank einer Creative Commons Lizenz lässt es sich vervielfältigen

Frank Schulz (Hrsg.): Bildnerische Etüden. Kunst+Unterricht, Heft 409/410, 2017

In diesem Heft wird die bildnerische Etüde als besondere Erscheinungsweise zwischen „Übung“ und „Kunst der Kleinen Form“ vorgestellt. Es wird gezeigt, wie man mit kleinschrittigen, komplexitätsreduzierten Aufgabenstellungen schnell zu guten Ergebnissen kommt. Dies entspricht dem bildnerischen Gestaltungs- und Ausdrucksverhalten von Kindern und Jugendlichen – auch, weil Etüden prozessorientiert, spielerisch-experimentell und zeitlich-effizient sind. Die bildnerische Etüde wird in diesem materialhaltigen Heft vornehmlich – auch in Abgrenzung zur Entwurfsskizze – in ihrem Übungs-, Veranschaulichungs- und Ausdruckswert gesehen. Versuch und Irrtum, das Probieren,

« Ältere Einträge