Zauber

Däumelinchen

Es war einmal eine Frau, die sich sehr nach einem kleinen Kinde sehnte, aber sie wußte nicht, woher sie es nehmen sollte. Da ging sie zu einer alten Hexe und sagte zu ihr: »Ich möchte herzlich gern ein kleines Kind haben, willst du mir nicht sagen, woher ich das bekommen kann?«

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Die Sterntaler

Es war einmal ein kleines Mädchen, dem war Vater und Mutter gestorben, und es war so arm, daß es kein Kämmerchen mehr hatte, darin zu wohnen, und kein Bettchen mehr, darin zu schlafen, und endlich gar nichts mehr als die Kleider auf dem Leib und ein Stückchen Brot in der Hand, das ihm ein mitleidiges Herz geschenkt hatte. Es war aber gut und fromm. Und weil es so von aller Welt verlassen war, ging es im Vertrauen auf den lieben Gott hinaus ins Feld.

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Fliedermütterchen

Es war einmal ein kleiner Knabe, der hatte sich erkältet; er war ausgegangen und hatte nasse Füße erhalten, niemand konnte begreifen, woher er sie erhalten hatte, denn es war ganz trockenes Wetter. Nun entkleidete ihn seine Mutter, brachte ihn zu Bette und ließ die Theemaschine hereinbringen, um ihm eine gute Tasse Fliederthee zu bereiten, denn der Thee erwärmt.

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Der alte Riesenhupf

Es waren einmal zwei Nachbarn; der eine war reich und der andere arm. Sie hatten eine große Wiese gemeinschaftlich, die sie miteinander mähen und das Heu teilen mußten. Aber der Reiche wollte die Wiese für sich allein haben und sagte zu dem Armen, er wolle ihn von Haus und Hof vertreiben, wenn er nicht auf den Vertrag eingehe, daß der, der an einem Tag das größte Stück mähen könne, die ganze Wiese haben solle.

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Der Fischer und seine Frau

Dicht an der großen See, ich weiß nicht mehr wo? wohnten ein Fischer und seine Frau in einer schmutzigen armseligen Fischhütte, von verfaultem Schilfrohr, in welcher weder Bett noch Stuhl war, und sie konnten sich doch nicht darin regen noch rühren.

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Das blaue Licht

Es war einmal ein König, der hatte einen Soldaten zum Diener, wie der ganz alt wurde und unbrauchbar, schickte er ihn fort und gab ihm nichts. Da wußte er nicht, womit er sein Leben fristen sollte, ging traurig fort den langen Tag und kam Abends in einen Wald. Wie er ein Weilchen gegangen war, sah er ein Licht, dem näherte er sich und kam zu einem kleinen Haus, darin wohnte eine alte Hexe.

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Die zertanzten Schuhe

Es war einmal ein König, der hatte zwölf Töchter, eine immer schöner als die andere. Sie schliefen zusammen in einem Saal, wo ihre Betten nebeneinander standen, und abends wenn sie darin lagen, schloß der König die Tür zu und verriegelte sie.

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